Leistungen

Herstellung von Plastiken jeder Größe nach Vorgabe des Kunden oder eigenen Entwürfen
(inklusive aller notwendigen Vorarbeiten wie statische Nachweise, Fundamentherstellung usw.)
    
  Künstlerische Wandgestaltung im Innen- und Außenbereich
    
  Bilder in Ölfarben und grafischen Techniken
   
  Porträts als Bild oder Skulptur
   
  Bevorzugte Materialien: Beton (auch glasfaserverstärkt)
   
  - Holz
  - Sandstein
  - Stahl
  - Diverse Kunststoffe
 
Zur besseren Auslastung unserer cnc-gesteuerten Fräsmaschine nehmen wir gern Ihre Aufträge entgegen.

Aktuelles
 
Quelle: Sächsische Zeitung vom 11. Juli 2007
 
Ein Dino als großer Wunsch
 
Seifhennersdorf.
Für den schwerkranken Julian baut Thomas Stern einen Tyrannosaurus Rex.
Ein Verein und der Künstler bitten nun um Spenden.

Gabriel Wandt
Dass Thomas Stern Plastiken von Dinosauriern herstellt, ist für ihn schon nichts Besonderes mehr. Der Dino, an dem er momentan arbeitet, hingegen schon. Die Figur ist nicht für den Saurierpark Kleinwelka bestimmt, wie viele seiner anderen Arbeiten, sondern ganz allein für den kleinen Jungen aus dem thüringischen Nordhausen.
Thomas Stern baut einen Tyrannosaurus Rex
 
Foto: Thomas Knorr
 
Der 13-jährige Julian ist schwer erkrankt, berichtet Maria Kohl vom Verein "Kinderträume" aus Berlin. In der Jenaer Kinderklinik hat er von dem Verein erfahren. "Er hat mir einen Brief mit seinem Wunsch geschrieben", erzählt Maria Kohl. Denn als Julian mit seinen Eltern den Saurierpark Kleinwelka besuchte, war er so begeistert, dass ein großer Wunsch entstand: Einen eigenen Dino daheim zu haben. Sie hat den Kontakt zum Saurierpark und zu Thomas Stern hergestellt.
 
Drei Jahre alter Baby-Rex
Er stellt seit 1994 Figuren für den Saurierpark her. "Als ich davon hörte, habe ich sofort Ja gesagt", erzählt Stern. Und so hat er sich mit seinem Kollegen Heiko Bernstein an die Arbeit gemacht. Unter ihren Händen entsteht derzeit das Modell eines Tyrannosaurux Rex. Genau den hatte der Junge sich gewünscht. "Es ist sozusagen ein Baby-Rex", sagt Thomas Stern, "er ist wohl ungefähr 3 Jahre alt." In der großen Halle in Seifhennersdorf, in welcher der 47-Jährige derzeit arbeitet, ist das 2,50 Meter lange Tiermodell schon deutlich zu erkennen. Aus Styropor ist es gefertigt und hat bereits einen Polyesterüberzug erhalten, der ockerfarben schimmert. "Mit Spachtelmasse wird die Haut modelliert", beschreibt Thomas Stern seine Arbeit der nächsten Tage. Auch am Kopf muss er noch Hand anlegen. "Aber Ende der Woche wird der Dino fertig sein", sagt der Künstler. Seinen ockerfarbenen Grundton wird der Dino behalten und wohl eine grüne Decke bekommen. "Ganz genau weiß man ja nicht, wie die Tiere damals ausgesehen haben", so Stern. Schon bald kann die Figur ihre Reise nach Nordhausen antreten.
Doch auch wenn der Tyrannosaurus Rex fertig ist, muss noch die Finanzierung geklärt werden. 4 500 Euro würde die Figur eigentlich kosten. Thomas Stern selbst erlässt 1 000 Euro, der Verein Kinderträume gibt noch einmal die gleiche Summe dazu. "Doch allein können wir das nicht schultern", sagt Thomas Stern. Daher sucht er jetzt nach Spendern, die sich an der Verwirklichung des Kindertraumes beteiligen wollen.
 
Mehr als 100 Urzeit-Figuren
Thomas Stern freut sich, dass er mit seiner Figur dem kranken 13-Jährigen einen Herzenswunsch erfüllen kann. Seit 1984 lebt Stern, der aus Eisenach stammt, in der Oberlausitz, der Liebe wegen. Seit 1994 ist er nun für die vielfältigen Urzeitfiguren zuständig, die im Saurierpark Kleinwelka viele Kinderherzen höher schlagen lassen. Weit mehr als 100 Modelle sind seither entstanden, die in Wanderausstellungen auch in ganz Deutschland zu besichtigen sind.
Und auch Maria Kohl ist glücklich, bald einen weiteren Kinderwunsch erfüllen zu können. "Die Freude auf das Geschenk gibt den Kindern Kraft, ihre Krankheit durchzustehen", so die Vereinsvorsitzende. Sie wird selbst bei der Geschenkübergabe dabei sein: "Wenn es so weit ist, fahre ich zu Julian nach Nordhausen und bringe ihm seinen Tyrannosaurus Rex.
 
Thomas Stern und Kinderträume e. V. bitten um Spenden
 
Der Verein "Kinderträume"
wurde vor zehn Jahren
von Maria Kohl gegründet.
Mit sechs ehrenamtlichen
Helfern
will der Verein lebens-
bedrohlich erkrankten
Kindern durch die Erfüllung
ihrer
sehnlichsten Wünsche
neuen Lebensmut geben.
Allein in den Jahren 2004
und 2005 hat er mehr als
220 Kinderträume erfüllt.
Jetzt werben Verein und
Thomas Stern um Spenden
für eine Saurierfigur, die
dem schwerkranken Julian
geschenkt werden soll.
Spendenkonto:
Kinderträume e.V.,
Berliner Volksbank,
Stichwort: Tyrannosaurux Rex,
BLZ: 100 900 00,
Konto: 533 531 2009


Auszug aus dem Artikel der Kundenzeitung "inBautzen", Ausgabe 1/2007
(mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung durch den Herausgeber:
Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH)
 
Mit Urzeit-Tieren auf Tour
 
Der Saurierpark schickt 20 extra für die Wanderausstellung gebaute Dinos quer durch Deutschland
 
Mit einem langen Pinsel streicht Thomas Stern über den Kopf des Tyrannosaurus. Der mehr als vier Meter hohe T-Rex bekommt in einer ehemaligen Robur-Halle in Seifhennersdorf an der tschechischen Grenze den letzten Schliff. In den letzten Tagen vor Beginn der Tour hatte der Saurierkünstler bis spätabends zu tun: Es gilt, einen genauen Zeitplan einzuhalten, schließlich ist es eine wahre Mammut-Aufgabe, 20 lebensgroße Urzeittiere auf drei Lastzügen durch die ganze Republik zu schicken.

Von März bis Oktober macht der Saurierpark in den Einkaufszentren von Chemnitz bis Neubrandenburg auf sich aufmerksam. "Wir wollen die Leute einladen, wieder mal den Saurierpark zu besuchen", sagt Olaf Bludau von der BBB. Die Idee entstand durch die erfolgreiche Ausstellung im Kornmarktcenter vor zweieinhalb Jahren. Organisiert wurde die Tournee gemeinsam mit dem Unternehmen ECE, das auch das Bautzener Einkaufszentrum betreibt. "Wir wollen den Besuchern zeigen, wie riesig die Saurier damals waren".

Deshalb gehen die Geschöpfe aus der Werkstatt von Saurierkünstler Thomas Stern in Originalgröße auf die lange Reise. "Ich bin schon ein wenig um sie in Sorge, dass ihnen beim Verladen nichts passiert", sagt Thomas Stern. Die filigranen Finger und Krallen sind besonders gefährdet. "Deshalb haben wir immer eine Kiste Ersatzteile dabei", lacht er. Denn der Auf- und Abbau in den Centern ist eine besondere Herausforderung: Nur die Nachtstunden stehen dafür zur Verfügung, meist müssen sich die Riesentiere mit wenig Platz begnügen.

Deshalb sind die Saurier-Figuren auch eine echte Neuheit: Zum ersten Mal schuf Thomas Stern Tiere, die in mehrere Teile zerlegt werden können. "Sonst passen sie nicht durch die Türen - die kleinste ist nur zwei mal zwei Meter groß", erklärt Olaf Bludau. Zum Zusammensetzen ist der Künstler Thomas Stern auch bei jeder einzelnen Station dabei. Obwohl die Wanderausstellung nur bis in den Herbst geht: Die Tiere werden später nicht im Depot verstauben. Für die zweite Tour 2008 liegen schon Anfragen vor, aber danach sollen die Saurier in den Urzoo nach Kleinwelka zu ihren Artgenossen kommen. "Sie sind dann für den neuen Erlebnisbereich Kreidezeit vorgesehen", erklärt Olaf Bludau. Alles andere wäre auch einfach zu schade: Allein am T-Rex hat Thomas Stern mit seinem Kollegen Heiko Bernstein zwei Monate lang gebaut, die gesamte Wanderausstellung nahm ein ganzes Jahr in Anspruch. Insgesamt 60 Kubikmeter Styropor sind in den 20 Figuren verborgen - allerdings unter einer künstlerisch gestalteten Polyester-Glasfaser-Schicht: Täuschend echt tropft das Blut von den Zähnen, hungrig funkeln die Saurieraugen den Center-Besucher an.
 
Wissenswertes zur Ausstellung
 
Die Ausstellung "Erlebnis Urzeit" ist in acht Städten zu sehen.
 
8. bis 17. März Lausitz-Center Hoyerswerda
19. bis 28. April Stadt-Galerie Plauen
3. bis 12. Mai Gesundbrunnen-Center Berlin
24. Mai bis 2. Juni Stern-Center Potsdam
6. bis 23. Juni Vita-Center Chemnitz
28. Juni bis 7. Juli Marktplatz-Center Neubrandenburg
10. bis 22. September Oder-Center Schwedt
27. September bis 6. Oktober Eastgate Berlin
11. bis 20 Oktober Alle-Center Leipzig
 

20 Saurier werden zu lebensechten Szenen aufgestellt. Eine Menge Leute sind zum Auf- und Abbauen nötig: Der größte Saurier wiegt 600 Kilogramm. Im Center-Kino läuft ein Kurzfilm über den Saurierpark.


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